Auf den ersten Blick mag eine Garageneinfahrt aus Beton wie eine einfache Bauaufgabe erscheinen: den Bereich ausheben, das Fundament vorbereiten und den Beton gießen. In Wirklichkeit erfordert der Bau einer langlebigen Garageneinfahrt jedoch weitaus mehr Sorgfalt.
Die Oberfläche muss über viele Jahre hinweg dem Gewicht der Fahrzeuge, den wiederholten Belastungen durch die Räder, Regen, Frost, sommerlicher Hitze und in vielen Fällen auch den Auswirkungen von Streusalz standhalten. Ist die Tragschicht schlecht vorbereitet, die Entwässerung unzureichend oder wurden die Betonarbeiten unsachgemäß ausgeführt, können bereits nach wenigen Jahren Risse, Setzungen und abgeplatzte Kanten auftreten.
Der Bau einer guten Garageneinfahrt beginnt also nicht erst mit dem Gießen des Betons selbst. Ihre Langlebigkeit hängt von einer sorgfältigen Planung, einem stabilen und gut verdichteten Unterbau, einem richtig ausgewählten Beton sowie einer fachgerechten Ausführung ab.
In dieser Anleitung gehen wir den gesamten Prozess Schritt für Schritt durch und erklären Ihnen, worauf Sie beim Bau einer Garageneinfahrt aus Beton achten müssen.
1. Gestaltung der Zufahrt zur Garage
Bevor mit den Aushubarbeiten begonnen wird, muss zunächst ermittelt werden, welchen Belastungen die künftige Betonfläche standhalten muss.
Es ist nicht dasselbe, ob die Einfahrt täglich von einem einzigen PKW befahren wird, ob dort regelmäßig zwei größere Fahrzeuge geparkt werden oder ob dort gelegentlich Lieferwagen und andere schwerere Fahrzeuge verkehren.
Bevor man anfängt, ist es sinnvoll, Folgendes festzulegen:
- die Länge und Breite des Weges;
- die voraussichtliche Beladung des Fahrzeugs;
- der Zustand des vorhandenen Bodens;
- die Höhe der Garage und der Straße;
- die Fließrichtung des Regenwassers;
- die erforderliche Steigung;
- die Art und Weise, wie die Betonfläche an das Gebäude und die umliegenden gepflasterten Flächen angeschlossen wird;
- und wie die Betonplatte bewehrt wird.
Es ist besonders wichtig, die Endhöhen im Voraus festzulegen. Am besten geht man so vor, dass man zunächst die erforderliche Endhöhe des Betons bestimmt und dann ausgehend davon die Dicke der Betonplatte und der darunterliegenden Schichten berechnet.
Auf diese Weise lässt sich die Tiefe bestimmen, bis zu der die Aushubarbeiten durchgeführt werden müssen.
2. Wie dick muss ein Betonweg sein?
Es gibt keine einheitliche Dicke, die für alle Situationen geeignet ist.
Bei einer direkt auf dem Boden verlegten Betonplatte, die für die Abstellung von Personenkraftwagen vorgesehen ist und auf einem ordnungsgemäß vorbereiteten Fundament errichtet wird, wird in der Regel eine Betondicke zwischen 12 und 15 cm verwendet. Dies ist jedoch nicht als allgemeingültige Regel für die Tragwerksplanung anzusehen.
Die erforderliche Dicke hängt von mehreren Faktoren ab, darunter insbesondere:
- die Tragfähigkeit des Bodens;
- die Herstellung der Fundamentschicht;
- das Gewicht der Fahrzeuge;
- die Qualität des Betons;
- die Abmessungen der Platte;
- die Art der Verstärkung oder der Faserverstärkung;
- und die örtlichen Gegebenheiten.
Soll die Zufahrt regelmäßig von schweren Fahrzeugen befahren werden, ist der Boden wenig tragfähig oder weist das Gelände besondere Eigenschaften auf, muss die Betonplatte von einem qualifizierten Fachmann entworfen werden.
Der wichtigste Punkt ist jedoch, dass die Betondicke niemals isoliert betrachtet werden darf.
Eine 15 cm dicke Betonplatte, die auf einem schlecht verdichteten und setzungsanfälligen Untergrund verlegt wird, kann dennoch nachgeben, während eine ordnungsgemäß geplante Gesamtkonstruktion eine deutlich bessere Leistungsfähigkeit aufweist.
3. Den Untergrund gut vorbereiten
Eines der wichtigsten Elemente einer strapazierfähigen Garageneinfahrt ist gerade der Teil, der nach dem Gießen des Betons nicht mehr sichtbar sein wird: das darunter liegende Fundament.
Beton kann hohen Druckbelastungen standhalten, ist jedoch nicht sehr widerstandsfähig, wenn sich der Boden, auf dem er ruht, ungleichmäßig bewegt oder absinkt.
Zunächst muss also die oberste Bodenschicht sowie sämtliches loses und ungeeignetes Material entfernt werden.
Der vorhandene Untergrund muss anschließend ordnungsgemäß verdichtet werden.
Anschließend kann eine frostbeständige und tragfähige Tragschicht aufgebracht werden, die in der Regel aus gut verdichtetem Schotter besteht. Die erforderliche Dicke hängt von den Bodenverhältnissen, dem Klima und der zu erwartenden Belastung ab.
Eine dicke Tragschicht sollte nicht einfach in einem Arbeitsgang aufgebracht und ausschließlich von oben verdichtet werden. Bessere Ergebnisse erzielt man, wenn das Material in mehreren Schichten aufgebracht und jede einzelne davon separat verdichtet wird.
Dies ist einer der Punkte, bei denen beim eigenhändigen Anlegen einer Einfahrt am häufigsten Fehler gemacht werden.
Die Betonplatte kann ein schlecht vorbereitetes Fundament nicht ausgleichen.
Sollte sich das Fundament später absenken, können in der darüber liegenden Betonplatte erhebliche Spannungen auftreten, die zu Rissen oder Unebenheiten führen können.
4. Ausreichendes Gefälle und Entwässerung
Bei der Planung einer Zufahrt zur Garage muss auch die Regenwasserableitung berücksichtigt werden.
Die Betonfläche sollte im Idealfall so angelegt sein, dass das Wasser vom Gebäude und vor allem vom Garagentor wegfließt.
Bei gepflasterten Flächen im Außenbereich gilt ein Gefälle von etwa 2 % in der Regel als gängiger Ausgangspunkt. Dies entspricht einem Höhenunterschied von etwa 2 cm pro Meter.
Auf einer 5 Meter langen Einfahrt würde dies beispielsweise zu einem Höhenunterschied von etwa 10 cm führen.
Je nach Geländeverhältnissen können auch Neigungen zwischen 2 % und 3 % verwendet werden. Der genaue Wert muss stets unter Berücksichtigung der Geländeverhältnisse und des Entwässerungssystems ermittelt werden.
Wenn das Wasser nicht auf natürliche Weise sicher abfließen kann, kann es erforderlich sein, eine Entwässerungsrinne vorzusehen.
Bei Frost ist die Entwässerung von besonderer Bedeutung. Wasser, das auf der Betonoberfläche stehen bleibt, kann gefrieren, was nicht nur eine Rutschgefahr darstellt, sondern im Laufe der Zeit auch eine zusätzliche Belastung für die Betonoberfläche darstellen kann.
5. Welche Betonart sollte für die Zufahrt zur Garage verwendet werden?
Bei der Auswahl eines Betons für den Außenbereich reicht es nicht aus, sich nur auf die Druckfestigkeitsklasse zu beschränken.
Die Zufahrt zur Garage befindet sich im Freien und kann daher Feuchtigkeit, Frost und in manchen Fällen auch Streusalz ausgesetzt sein.
Wenn Sie Beton bestellen, weisen Sie den Lieferanten darauf hin, dass dieses Material für eine Außenzufahrt verwendet wird, die dem Autoverkehr ausgesetzt ist.
Der Lieferant kann dann eine für den Einsatzzweck geeignete Betonmischung empfehlen.
Außerdem sollte man einen der häufigsten Fehler vermeiden: dem frischen Beton auf der Baustelle Wasser hinzuzufügen, nur um das Verteilen zu erleichtern.
Ein Überschuss an Wasser kann die Eigenschaften des Betons beeinträchtigen, das Schwinden verstärken und die Qualität der fertigen Decke beeinträchtigen.
Wenn Sie einen Beton benötigen, der sich leichter gießen und bearbeiten lässt, geben Sie dies bitte bei der Bestellung an.
6. Metallgitter oder Strukturmakrofaser?
Die auf dem Boden verlegten Betonplatten sind in der Regel so konstruiert, dass neben dem Beton selbst auch ein Bewehrungssystem dazu beiträgt, die Lasten nach dem Auftreten von Rissen zu verteilen.
Die herkömmliche Lösung besteht darin, ein Stahlbewehrungsgeflecht zu verwenden.
Vor dem Einbringen des Betons muss das Bewehrungsnetz korrekt positioniert, auf die erforderlichen Maße zugeschnitten, gegebenenfalls verbunden und mit geeigneten Abstandhaltern abgestützt werden.
Es ist wichtig, das Bewehrungsgitter nicht direkt auf den Boden oder die Fundamentschicht zu legen. Wenn es innerhalb des Betonquerschnitts nicht korrekt positioniert ist, kann es seine Funktion nicht wie vorgesehen erfüllen.
Eine weitere Option ist mit Makrofasern bewehrter Beton.
In diesem Fall werden kurze, hochleistungsfähige Fasern direkt in den Beton eingearbeitet. Beim Mischen verteilen sich die Fasern im gesamten Betonvolumen.
In bestimmten Anwendungsbereichen und bei richtiger Dosierung können strukturelle Makrofasern herkömmliche Stahlbewehrungsmatten ersetzen.
Der praktische Vorteil besteht darin, dass es nicht notwendig ist, :
- Transport von Bewehrungsmatten;
- Umgang mit dem Netz;
- die Situation meistern;
- indem man ihn hinlegt;
- Anbringen von Abstandhaltern;
- oder ihn während des Betonierens anzupassen.
Dies kann den Bau einer Zufahrt zu einer privaten Garage erheblich vereinfachen.
Die Strukturmakrofaser ArmoTec kann beispielsweise in auf dem Boden aufliegenden Betonplatten eingesetzt werden. Bei einer privaten Garageneinfahrt für Personenkraftwagen kann sie bei richtiger Dosierung eine Alternative zum herkömmlichen Stahlbewehrungsgitter darstellen.
Das bedeutet jedoch nicht, dass man für alle Betonplatten dieselbe Dosierung verwenden kann.
Die erforderliche Menge muss stets unter Berücksichtigung der Plattendicke, der Abmessungen der Platte und der zu erwartenden Belastung ermittelt werden.
Es ist ebenfalls wichtig, zwischen Bodenplatten und anderen Bauteilen zu unterscheiden. Träger, abgehängte Decken, Stützen, Auskragungen und andere tragende Konstruktionen erfordern einen völlig anderen Planungsansatz.
7. Wie viel Beton werden Sie benötigen?
Das benötigte Betonvolumen lässt sich leicht berechnen:
Länge × Breite × Dicke des Betons = Betonvolumen.
Nehmen wir ein Beispiel.
Nehmen wir einmal an, Sie möchten eine Einfahrt mit einer Länge von 6 Metern und einer Breite von 4 Metern sowie einer Betondicke von 15 cm anlegen.
6 × 4 × 0,15 = 3,6 m³
Theoretisch benötigen Sie also 3,6 Kubikmeter Beton.
In der Praxis ist es ratsam, etwas mehr Material einzuplanen, da die Grundfläche nie vollkommen eben ist und das tatsächliche Volumen etwas größer sein kann als das theoretisch berechnete.
Wenn Sie Strukturmakrofasern verwenden, lässt sich die erforderliche Fasermenge anhand des Betonvolumens in Kubikmetern und der angegebenen Dosierung in kg/m³ berechnen.
Mit dem Beton-Booster-Rechner können Sie ganz einfach die für Ihre Betonfläche benötigte ArmoTec-Menge ermitteln und die Kosten mit denen eines herkömmlichen Stahlbewehrungsmatten vergleichen.
8. Wie man die Einfahrt zur Garage betoniert – Schritt für Schritt
Schritt 1: Die Oberfläche ausmessen und die Umrisse anzeichnen
Markieren Sie zunächst genau die Fläche, die betoniert werden soll.
Bestimmen Sie:
- die Länge;
- die Breite;
- die Höhe des fertigen Betons;
- und die erforderliche Steigung.
Zu diesem Zeitpunkt müssen die Werte genau festgelegt werden.
Schritt 2: Den Bereich ausheben
Entfernen Sie die oberste Bodenschicht sowie jegliche lockere oder ungeeignete Erde.
Die Aushubtiefe muss ausreichend Platz für die vollständige Einbau der Fundamentschicht und der Betonplatte lassen.
Stützen Sie sich bei Ihren Berechnungen nicht ausschließlich auf die Betondicke.
Schritt 3: Verdichtung des Untergrunds und der Tragschicht
Den vorhandenen Untergrund verdichten und anschließend die erforderliche tragfähige Fundamentschicht aufbringen.
Verteilen Sie das Schottergranulat nicht in einer einzigen dicken Schicht.
Ein besseres Ergebnis erzielt man, wenn man das Material in mehreren Schichten aufbringt und jede Schicht einzeln verdichtet.
Überprüfen Sie während dieses Vorgangs regelmäßig die Füllstände und das Gefälle.
Schritt 4: Aufstellen der Schalung
An den Rändern der Betonplatte muss eine solide und stabile Schalung angebracht werden.
Die Schalung muss dem Druck des Frischbetons standhalten und die Kanten sowie die endgültige Höhe der fertigen Oberfläche genau definieren.
Die Oberkante der Schalung kann zudem das Einbringen des Betons erleichtern.
Überprüfen Sie vor dem Einbringen des Betons noch einmal das Gefälle.
Schritt 5: Das Gerüst vorbereiten
Wenn Sie ein Stahlbewehrungsgitter verwenden, legen Sie dieses auf geeignete Abstandshalter an der in den Planungsunterlagen angegebenen Stelle.
Legen Sie das Gitter nicht einfach auf die Fundamentschicht und hoffen Sie nicht, es beim Gießen des Betons nach oben ziehen zu können.
Wenn Sie Strukturmakrofasern verwenden, berechnen Sie die benötigte Menge vor Beginn des Betoniervorgangs.
Bei ArmoTec müssen die Fasern sorgfältig in den Beton eingemischt werden, damit sie sich gleichmäßig in der gesamten Mischung verteilen.
Schritt 6: Den Beton einfüllen
Bei großen Flächen ist es ratsam, die Betonlieferung so zu organisieren, dass der Einbau nach Möglichkeit ohne Unterbrechung erfolgen kann.
Verteilen Sie den Beton gleichmäßig in der Schalung.
Stellen Sie sicher, dass alle Bereiche ordnungsgemäß aufgefüllt sind, und führen Sie anschließend die erforderliche Verdichtung durch.
Die Verdichtung dient dazu, überflüssige Luftporen zu reduzieren und eine homogenere Betonstruktur zu erzielen.
Fügen Sie dem frischen Beton während der Verarbeitung nicht ohne Grund Wasser hinzu.
Schritt 7: Glätten und Endbearbeitung der Oberfläche
Der Frischbeton muss geglättet werden, um die gewünschte Ebenheit und Neigung zu erzielen.
Überprüfen Sie die Oberfläche weiterhin, um sicherzustellen, dass sich keine Vertiefungen bilden, in denen sich später Wasser ansammeln könnte.
Bei einer Garageneinfahrt im Freien ist es nicht immer ratsam, eine vollkommen glatte Oberfläche zu schaffen.
Eine sehr glatte Oberfläche kann bei Nässe oder Frost extrem rutschig werden.
Eine ordnungsgemäß behandelte und leicht strukturierte Oberfläche kann sowohl für Fahrzeuge als auch für Fußgänger eine bessere Bodenhaftung bieten.
Schritt 8: Den Beton aushärten lassen
Die Arbeit ist noch nicht beendet, sobald die Oberfläche behandelt ist.
Die ersten Tage nach dem Betonieren haben einen entscheidenden Einfluss auf die endgültige Qualität.
Wenn der Beton zu schnell trocknet, können Schwindrisse entstehen und die Oberflächenschicht kann an Festigkeit verlieren.
Zu den besonders riskanten Situationen zählen unter anderem:
- starke Sonneneinstrahlung;
- hohe Temperaturen;
- geringe Luftfeuchtigkeit;
- und ein heftiger Wind.
Der Frischbeton muss daher vor einem zu schnellen Feuchtigkeitsverlust geschützt werden.
Dazu können geeignete Beschichtungsmaterialien oder ein speziell für diesen Zweck entwickeltes Härtungsmittel verwendet werden.
Bei kaltem Wetter muss der Beton hingegen vor Frost geschützt werden.
Eine angemessene Nachbehandlung ist keine optionale Maßnahme. Sie ist eine der grundlegenden Voraussetzungen für die Herstellung von langlebigem Beton.
9. Ab wann darf man auf frischem Beton fahren?
Eine der am häufigsten gestellten Fragen betrifft die Wartezeit, die eingehalten werden muss, bevor eine frisch betonierte Garageneinfahrt genutzt werden kann.
Es ist wichtig, zwischen Beton, auf dem man gehen kann, und Beton, der das Gewicht eines Fahrzeugs sicher tragen kann, zu unterscheiden.
Nur weil die Oberfläche bereits hart erscheint, heißt das noch lange nicht, dass der Beton eine ausreichende Festigkeit erreicht hat.
Unter günstigen Bedingungen gewinnt Beton in den ersten Tagen rasch an Festigkeit, doch der gesamte Aushärtungsprozess dauert wesentlich länger. Die Eigenschaften von Beton werden in der Regel anhand der Festigkeit nach 28 Tagen bewertet.
Für den normalen Verkehr mit Personenkraftwagen wird im Allgemeinen empfohlen, unter günstigen Bedingungen mindestens etwa eine Woche zu warten; dies sollte jedoch nicht als absolute Regel für alle Betonmischungen angesehen werden.
Die erforderliche Wartezeit hängt von folgenden Faktoren ab:
- die Betonmischung;
- die Temperatur;
- die Wetterbedingungen;
- die Dicke der Platte;
- und die tatsächliche Last.
Wenn Sie Fertigbeton verwenden, sollten Sie sich am besten an die Empfehlungen des Betonlieferanten halten.
Zu glauben, dass „der Beton seit zwei Tagen ausgehärtet ist und daher bereits das Gewicht eines Autos tragen kann“, birgt ein unnötiges Risiko.
10. Fugen und Risse
Beton hat die natürliche Eigenschaft, während des Abbindens und Trocknens Volumenänderungen zu unterliegen.
Deshalb sollten keine großen, durchgehenden Betonflächen ohne Fugen hergestellt werden.
Richtig platzierte Fugen dienen dazu, Bewegungen zu kontrollieren und die Lage der zu erwartenden Risse besser vorhersehbar zu machen.
Besondere Aufmerksamkeit sollte den folgenden Punkten gewidmet werden:
- große Betonflächen in kleinere Platten unterteilen;
- Anschlüsse an Wände und bestehende Bauwerke;
- Änderungen an der Geometrie;
- und die Schnitte zum richtigen Zeitpunkt auszuführen.
Die genaue Anordnung der Fugen muss stets entsprechend der Geometrie und der Konstruktion der Decke ausgelegt werden.
Es ist ebenfalls wichtig zu verstehen, dass die Verwendung von Makrofasern nicht bedeutet, dass der Beton nicht mehr schrumpft oder dass niemals Risse entstehen können.
Eine der wichtigen Funktionen von Strukturmakrofasern besteht darin, das Verhalten nach Rissbildung zu verbessern und dazu beizutragen, die Rissausbreitung zu begrenzen.
Sie ersetzen jedoch weder eine angemessene Auslegung der Fugen noch eine fachgerechte Ausführung.
11. Die häufigsten Fehler beim Betonieren einer Garageneinfahrt
Die meisten langfristigen Probleme sind nicht auf einen einzigen schwerwiegenden Fehler zurückzuführen, sondern auf die Anhäufung mehrerer kleiner Konstruktionsfehler.
Eine schlecht vorbereitete Grundlage
Wenn der Untergrund oder das tragende Fundament nicht ordnungsgemäß verdichtet ist, kann es später zu Setzungen kommen.
Schlechte Entwässerung
Stehendes Wasser auf einer Betonfläche kann störend sein und bei Frost zu einer Gefahr werden.
Zu viel Wasser hinzufügen
Das Verdünnen von Frischbeton allein zu dem Zweck, ihn leichter verarbeitbar zu machen, kann die endgültigen Eigenschaften des Betons beeinträchtigen.
Falsch positioniertes Metallgitter
Ein Metallgitter, das direkt auf dem Boden oder der Fundamentschicht verlegt wird, bietet nicht die gleiche Leistungsfähigkeit wie ein Gitter, das in der richtigen Position verlegt wird.
Falsche Dosierung von Makrofasern
Bei der Faserverstärkung geht es nicht nur darum, ob dem Beton „ein paar Fasern“ beigemischt werden. Entscheidend ist, dass die richtige Menge eingehalten wird.
Zu große Betonplatten
Ein falsch bemessener Fugenabstand kann das Risiko unkontrollierter Rissbildung erhöhen.
Die Aushärtungszeit des Betons nicht einhalten
Frischer Beton darf nicht der Sonneneinstrahlung und dem Wind ausgesetzt werden.
Zu frühes Einbringen des Betons
Beton mag schon nach wenigen Tagen hart erscheinen, doch das bedeutet noch lange nicht, dass er bereit ist, das gesamte Gewicht eines Fahrzeugs zu tragen.
Häufig gestellte Fragen zur Betonierung einer Garageneinfahrt
Wie dick muss ein Garageneinfahrtsweg aus Beton sein?
Für eine Einfahrt, die für PKWs bestimmt ist und auf einem ordnungsgemäß vorbereiteten Untergrund errichtet wird, wird in der Regel eine Betondicke von etwa 12 bis 15 cm verwendet. Dies ist jedoch keine allgemeingültige bauliche Regel. Die erforderliche Dicke hängt vom Boden, vom Fundament, von den zu erwartenden Belastungen und von der Auslegung der Betonplatte ab.
Sollte in der Einfahrt zur Garage ein Stahlgitter verlegt werden?
Nicht unbedingt. In bestimmten geeigneten Anwendungsfällen und bei richtiger Dosierung können strukturelle Makrofasern herkömmliche Stahlbewehrungsmatten ersetzen. Es sollte stets die für die jeweilige Konstruktion am besten geeignete Lösung gewählt werden.
Kann man die Einfahrt zu einer Garage ohne Metallgitter betonieren?
Ja. Bei auf dem Boden aufliegenden Platten kann das Stahlbewehrungsgeflecht in bestimmten Fällen durch eine ordnungsgemäß ausgelegte Verstärkung aus strukturellen Makrofasern ersetzt werden. Die Wahl eines geeigneten Untergrunds, die Dicke der Platte, die Gestaltung der Fugen und die Qualität der Ausführung sind jedoch nach wie vor ebenso wichtig.
Welches Gefälle muss die Betonauffahrt zur Garage aufweisen?
Ein Gefälle von etwa 2 % bildet in der Regel den Ausgangspunkt für die Planung, was einem Höhenunterschied von etwa 2 cm pro Meter entspricht. Je nach Gegebenheiten können auch Gefälle zwischen 2 % und 3 % verwendet werden. Die wichtigste Anforderung ist, dass das Wasser sicher vom Gebäude wegfließt.
Ab wann darf man auf frischem Beton fahren?
Das hängt von der Betonmischung und den Witterungsbedingungen ab. Unter günstigen Bedingungen wird im Allgemeinen empfohlen, mindestens etwa eine Woche zu warten, bevor der Verkehr mit Personenkraftwagen freigegeben wird. Die tatsächliche Belastungsfrist muss immer in Abhängigkeit vom verwendeten Beton festgelegt werden.
Wie viel Beton benötige ich für die Einfahrt zu meiner Garage?
Die Grundformel lautet wie folgt:
Länge × Breite × Dicke des Betons.
Beispielsweise benötigt ein 6 × 4 Meter großer Weg mit einer Dicke von 15 cm theoretisch:
6 × 4 × 0,15 = 3,6 m³.
Es empfiehlt sich, bei der Bestellung etwas mehr Stoff einzuplanen.
Zusammenfassung
Um eine langlebige Garageneinfahrt aus Beton zu bauen, reicht es nicht aus, nur den richtigen Beton auszuwählen.
Die drei wichtigsten Faktoren für eine lange Lebensdauer sind folgende:
ein ordnungsgemäß vorbereiteter und verdichteter Untergrund, eine für die vorgesehene Belastung geeignete Betonplatte und eine fachgerechte Ausführung.
Eine angemessene Entwässerung, fachgerecht ausgeführte Fugen und eine sorgfältige Trocknung des Frischbetons sind ebenso wichtig.
Heutzutage sind herkömmliche Stahlbewehrungsmatten nicht mehr die einzige Option für die Bewehrung von Beton.
Bei Platten, die direkt auf dem Boden verlegt werden, wie beispielsweise bei der Einfahrt zu einer Privatgarage, können die strukturellen ArmoTec-Makrofasern in der richtigen Dosierung eine einfachere Alternative darstellen. Die Fasern werden direkt in den Beton eingemischt, wodurch der Transport, das Zuschneiden, das Verlegen oder das Abstützen von Stahlbewehrungsmatten entfällt.
Nutzen Sie den ArmoTec-Rechner, geben Sie die Abmessungen der Fläche und die Betondicke ein und berechnen Sie dann die benötigte Menge an Strukturmakrofasern sowie die Einsparungen, die Sie im Vergleich zu herkömmlichen Stahlbewehrungsmatten erzielen können.








